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30.06.2019

Für die Ewigkeit

Klein Hollywood in St. Pölten: Eva Jankos Handabdrücke!

Es begann alles bei den Olympischen Spielen in Mexiko im Oktober 1968: Eva Jankos letzter Versuch im olympischen Speerwurf-Bewerb landete bei sensationellen 58,04 m, was gleichbedeutend die olympische Bronze-Medaille war. Heute, 51 Jahre danach, die große Ehre ausgerechnet an jener Stätte, wo alles begann: In St. Pölten wurde im Rahmen der NÖ. Sportlerehrung Eva Janko auf die Bühne gebeten, um ihre Handabdrücke mit Unterschrift auf eine Platte zu übertragen. Bei der Eröffnung des Olympia-Sportzentrums Niederösterreich am 22. Mai 2019 wurde diese dann zusammen mit einer Ehrentafel, ihren sportlichen Erfolgen und der Olympischen Bronzemedaille enthüllt. Eva Janko ist damit die erste Olympia-Sportlerin Österreichs, der diese Ehre zuteil wurde.

Eva Janko: „Dass ausgerechnet meine sportliche Karriere genau in diesem St. Pölten begann, wo mir jetzt diese großartige Ehre widerfährt, hat schon etwas Schicksalhaftes.“ Schließlich ging’s damals von 
St. Pölten in die Südstadt, wo ihr auch, zusammen mit ihren Kolleginnen, eine Ehrentafel errichtet wurde(siehe Bild). So ist es kein Zufall, dass auch das Sekretariat der VÖSM&ÖGS im Bundessport- und Freizeitzentrum in der Südstadt landete.

1971 fand der Spatenstich statt und 1972 wurde die Olympiasiegerin im Speerwurf, Herma Bauma, mit der Leitung betraut. Bauma war es auch, die damals Eva Janko als Mitarbeiterin engagierte, wo sie heute noch als Geschäftsführerin tätig ist. Janko nicht ohne Stolz: „Jetzt gibt es von mir nicht nur im Bundessport-und Freizeitzentrum, sondern auch in dem Olympia-Sportzentrums NÖ ein bleibendes Denkmal.“

Die Vorgeschichte: Nach den Olympischen Spielen 1968 wechselten Trainer Gunnar Prokop und Athletinnen wie Liese Prokop, Eva Janko und Maria Sykora von der Union St. Pölten zur KSV NÖ Energie, der Kultur- und Sportvereinigung der Landesgesellschaften von NEWAG und NIOGAS.

Die dort erzielten Trainings- und Wettkampferfolge veranlassten die NEWAG und NIOGAS, das dort bestehende Trainingsgelände auszubauen. Finanzielle Schwierigkeiten des Unternehmens verhinderten dies jedoch und das Sportministerium entschied, bereits existierende Pläne eines Bundessportzentrum am Georgenberg in Wien zu verwerfen und das 260.000m² große Gelände in der Südstadt für ein „Projekt Bundessportzentrum“ zu nützen.

Am 28. September 1971 kam es zum Spatenstich und knapp fünf Jahre später wurde das Bundessportzentrum Südstadt fertiggestellt. Das 12.000 Zuschauern Platz bietende Bundesstadion Südstadt, das ebenfalls zu diesem Areal gehört, wurde 2008 nachdem Sponsor des Fußballvereins FC Admira Wacker Mödling zunächst in Trenkwalder Arena umbenannt und heißt seit August 2013 BSFZ-Arena.