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Erfolgreiche Entstauungstherapie von Lymphödemen der unteren & oberen Extremitäten

Erfolgreiche Entstauungstherapie von Lymphödemen der unteren & oberen Extremitäten



Seit 1983 ist Günther Bringezu für uns jedes Jahr mindestens 1x als Seminarleiter tätig gewesen. Er hat nunmehr nach 30 Jahren Treue zur VÖSM, die Entscheidung getroffen, dieses Engagement in Dankbarkeit zu beenden. Er wird damit für uns im Jahr 2014 letztmalig tätig sein und dabei seinen Nachfolger, Paul Streibl, der ein langjähriger Lehrerkollege und Freund ist, vorstellen. 

Eingeladen zu diesem Seminarthema sind alle ehemaligen Absolventen/Innen der bisherigen Seminare und natürlich auch alle Kollegen/Innen, die sich für das immer wieder aktuelle Thema der Lymphödem-Behandlung interessieren. Lymphödeme ergebnisorientiert zu behandeln setzt voraus, Vorstellungen zu haben  bzw. diese  entwickeln zu können, um die Probleme und Dilemma, die alle Beteiligten zu erwarten haben, zu beherrschen und daraus ein störungsfreier Verlauf der Entstauungstherapie, resultiert. 

Gerade in der Beherrschung dieser „Königsdisziplin“ der Manuellen Lymphdrainage/KPE, müssen die Therapeuten/Innen alle geeigneten Maßnahmen der Ödemtherapie, befundorientiert, individuell und sinnvoll aufeinander abstimmen können (Sie müssen also das verfügbare Gesamtkonzept einer erfolgreichen Ödemtherapie geradezu virtuos beherrschen). 

Natürlich kommt hierbei dem Griffe-Konzept eine gewisse Bedeutung zu, jedoch und das muss immer wieder Erwähnung finden, nicht mit der (leider viel zu oft postulierten) überragenden Wertigkeit. Viel-mehr kommt es darauf an, das „therapeutische Gesamtkonzept“, schlüssig, dem jeweiligen Ödembefund angepasst, wie ein Uhrwerk, ineinander greifend, wirksam einzusetzen. Das macht erfolgreiche Lymphödem-Therapie aus! Die Manuelle Lymphdrainage/KPE hat es meines Erachtens nicht verdient, alleinig auf die Grifftechniken reduziert zu werden.  Dies zu behaupten ist nicht nur ein fataler Weg, zudem eine völlig falsche Darstellung des Entstauungs-Prinzips, sondern lässt auch Verantwortung (seitens der Lehrkräfte/Dozenten und Seminarleiter) in der Fortbildung der MLD vermissen.

In den vielen Jahren der Weiterentwicklung der Manuellen Lymphdrainage (die Ära nach Herrn Dr. Vodder u. Ehefrau) hat sich daraus aktuell ein wirkungsvolles Konzept der Entödematisierung ergeben. Wer auf der „Klaviatur der Entstauung“ virtuos spielen möchte, muss sich mit der gesamten Bandbreite, also dem gesamten Spektrum der Entstauungs-möglichkeiten in Theorie + Praxis auseinandersetzen. Auch dann, wenn es zuweilen auch einmal „mühsam“ zu sein scheint, all dies, was zwingend geboten ist, auch umsetzen zu können/dürfen.

Fachliche Kompetenz zu zeigen, sich für die medizinischen Notwendigkeiten einer adäquaten Therapie mit guten, überzeugenden Argumenten einzusetzen, hilft oft (leider nicht immer), weiter. 

Das Seminarangebot soll allen Interessierten dahingehend Wege aufzeigen, noch erfolgsorientierter arbeiten zu können. Dies wiederum kommt dem Image der Manuellen Lymphdrainage und damit dem gesamten Berufsstand der Therapeuten/Innen sicher sehr entgegen. Was noch viel wichtiger ist, vor allem für die Patienten/Innen, das durch diese erfolgreiche, nachhaltige Entödematisierung, die Lebensqualität erheblich verbessert werden kann. Dass derartige Ergebnisse auch Mediziner überzeugen, wird an dieser Stelle vorausgesetzt. 

Die VÖSM/ÖGS hofft auf breites Interesse an diesem Angebot, ist doch nachweislich dieses einzigartige „Behandlungskonzept ML/KPE“  in der Lymphödemtherapie, konkurrenzlos erfolgreich.

Unterrichtseinheiten:
30

Kurszeiten:
Freitag: 13.00 - 19.00 = 8 UE
Samstag: 08.30 - 18.15 = 12 UE
Sonntag: 08.30 - 16.45 = 10 UE